Montag, 15.06.2015

Anreise

Unsere Reise ins Tessin startet um 08.15 beim Bahnhof Meggen (um 08.30 ist Abfahrt). Eine halbe Stunde früher als ursprünglich geplant, da die Fahrt auf den Gotthard zur Festung Sasso San Gottardo infolge des Felssturzes zwischen Göschenen und Andermatt nicht direkt über die Passstrasse sondern via Tunnel und Airolo erfolgt.

Etwas Sorgen bereiten uns die Wetterprognosen für die nächste Woche. Wenn die Voraussagen zutreffen, verdient sich das Tessin seinen Beinamen "Sonnenstube der Schweiz" nicht wirklich...

Trotzdem freuen wir uns bereits jetzt auf eine tolle Woche mit vielen positiven Erlebnissen und intensiver Arbeit für unseren Abschluss!

Zudem ist schon alleine unsere Unterkunft im Ostello Adula und deren Umgebung ein Erlebnis und auch eine Reise in die jüngere Vergangenheit des Bleniotals. In den Räumen der ehemaligen Schokoladenfabrik Cima Norma (1852 - 1968) werden wir uns sicher wohl fühlen.

Ankunft

Bei der Anreise über den Gotthardpass sind wir der Tour de Suisse elegant aus dem Weg gegangen und wohlbehütet um 16 Uhr in Dangio angekommen. 

Die Zimmer sind bezogen und in der Küche sind die Vorbereitungen fürs Nachtessen auch schon im Gange. Vorher gehen wir aber noch kurz runter an  die Strasse und schauen, wie die Tour de Suisse auf ihrem Weg nach Olivone vorbeisaust.....

Nachtessen und Abendprogramm

Zum Znacht gab es ein Salatbuffet und Pasta mit einer sensationellen Bolognese von Herrn Wismer. Anschliessend hat Noemi die Truppe zum Dessert mit Tanzübungen zum Schwitzen gebracht!!!

Jetzt noch ein wenig singen, dann Lotto auf Italienisch und eventuell noch ein Film zur Geschichte der Schokolade in der Schweiz. Böse Zungen behaupten, dass die Lehrpersonen diese Reportage ganz bewusst und gezielt als Schlafmittel einsetzen.... Mal schauen, ob es klappt!!!

Nachtruhe und wo kommen alle diese Handys her...?

Mit der Reportage über die Geschichte der Schweizer Schokolade ist es nichts geworden, da das Lotto mit den italienischen Zahlen doch etwas länger gedauert hat!

Dafür war die Kollekte der im Lager eigentlich nicht vorhandenen Handys recht ergiebig.....

Schon beim Auspacken landete das erste Gerät vor den Augen von Herrn Kaufmann auf dem Boden und bei der anschliessenden WhatsApp-Recherche hat sich gezeigt, dass nicht alle wissen, dass man den online-Status ausschalten sollte....

Unsere spontane Sammlung ergab dann die stolze Zahl von 31 Geräten, eine Quote von annähernd 80%!!! Vermutlich trägt die von uns angeordnete Handy-Quarantäne mehr zu einem ruhigen Schlaf bei, als der nicht gezeigte Film?!

Soeben ist das 32. Handy (bei insgesamt 39 S&S) in der Kiste gelandet!

Nun ist auch noch Nr. 33 und 34 aus dem Mädchenschlag eingetroffen.....